Texas

Texas nimmt mit rund 22,1 Millionen Einwohnern (etwas mehr als Australien) den vierten Rang innerhalb der USA ein und ist mit einer Landfläche von 678.051 km2 (etwa doppelt so groß wie Deutschland) der größte der 48 zusammenhängenden US-Bundesstaaten. Das Gebiet wurde 1691 spanische Provinz, 1821 Mexiko zugeschlagen und 1836 eine unabhängige Republik.Texas trat dann 1845 als 28. Staat den USA bei.Texas verließ 1861 die Union, trat ihr aber 1870 wieder bei. Hauptstadt ist Austin, die größten Städte sind Houston, Dallas und San Antonio. Texas („The Lone Star State”) liegt im Süden der USA und grenzt an Mexiko und den Golf von Mexiko sowie die Staaten New Mexico, Oklahoma, Arkansas und Louisiana.

Texas ist eine Welt für sich. Hier findet man vielfältige weite Landschaften mit Prärien, Wäldern und Seen, aber auch Nationalparks mit Halbwüsten, tiefen Canyons und schroffen Bergen – und, nicht zu vergessen, die vielen Kilometer endloser Sandstrände am Golf von Mexiko, die – zusammen mit dem milden Klima – zum Baden und Entspannen einladen. Die futuristische Architektur Amerikas schönster Wolkenkratzer in den Metropolen Houston und Dallas/Fort Worth ist beeindruckendes modernes Zeugnis für den Reichtum und Erfolg des Landes und steht in starkem Kontrast zum beschaulichen Leben der Rancher und Cowboys in den ländlichen Gegenden und Städtchen. Es dauert eine Weile, die vielen Ereignisse und Menschen zu verstehen, deren Einfluss Texas zu dem gemacht haben,was es heute ist, ebenso wie man auch einige Zeit braucht, um diesen riesigen Bundesstaat kennen zu lernen.

In Klima, Kultur und Vegetation unterscheiden sich sieben Regionen. In den Panhandle Plains, dem nördlichen Ausläufer, findet man das traditionelle Texas: weiter Himmel, endloses Flachland, spektakuläre Canyons, riesige Rinderranches und Ölfelder. Die Prärien- und Seenregion ist typisch für ihre Kontraste: von der flachen Prärielandschaft im Norden bis zu den Wäldern der Piney Woods im Osten und den Bergen im Süden. Die Stadt Dallas hat sich als Zentrum für Handel und Verkehr etabliert. Als „Big Bend Country” bezeichnet man die rauhe Bergwelt der Davis- und Chisos-Gebirge.Der Höhepunkt dieser Region ist aber unbestritten der Big Bend Nationalpark mit seiner endlosen, ungezähmten Wildnis und mit der unvergleichlichen Schönheit und Vielfalt der Wüste. Das „Hill Country” ist hingegen eine Landschaft der grünen Hügel, kristallklaren Flüsse, sprudelnden Quellen, steilen Kalksteinklippen und friedlichen Seen – das Hügelland von Texas. Fast jeder trägt hier Cowboykleidung, und die vielen „Dude Ranches” und „Guest Ranches”bieten auch Touristen die Möglichkeit, einmal den Duft der Cowboywelt zu schnuppern. In der Ebene von Südtexas, den South Texas Plains, an der Grenze zu Mexiko, ist deutlich zu sehen, wie sich die kulturellen Grenzen im Laufe der Geschichte verwischt haben. Das mexikanische Lebensgefühl ist fast überall deutlich spürbar.Und an der Golfküste schließlich haben das milde Klima und das warme Wasser im Golf von Mexiko eine paradiesische Welt geschaffen.

Texas ist überhaupt mit einem ganzjährig gemäßigten Klima gesegnet. Schnee gibt es nur im Nordwesten und in höheren Lagen. Im Sommer kann es sehr heiß werden. Die besten Reisemonate sind März/April und September/Oktober. Das gut ausgebaute Straßennetz besteht aus acht Interstate Highways und 127.200 km anderer Straßen. Texas verfügt über mehrere Großflughäfen. Von Europa aus werden hauptsächlich Dallas/Fort Worth (DFW) und Houston Intercontinental (HOU) angeflogen, u. a. von American Airlines (AA), Continental Airlines (CO) sowie Lufthansa (LH). Die Flugdauer ab Deutschland beträgt etwa 10 Stunden. Außerdem gibt es 28 Inlandsflughäfen. (www.TravelTex.com)

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